-0,95~140bar Pneumatische Druckpumpe MK-PC109
I. Merkmale
Die tragbare pneumatische Druckpumpe MK-PC109 zeichnet sich durch ein offenes, innovatives und integriertes Design für Mikro- und Mitteldruckanwendungen aus. Sie bietet einfache Bedienung, stabile Druckerhöhung und -senkung, Feineinstellung (10 Pa), einfache Wartung und geringe Leckage. Die durchdachte Konstruktion und der mühelose Druckerzeugungsprozess optimieren Ihre Kalibrierarbeiten.
II. Hauptanwendungen
Es liefert eine stabile und hochpräzise Gasquelle für Mikro-, Vakuum- und Mitteldrücke zur Kalibrierung von Druckmessumformern (Differenzdruckmessumformern), Drucksensoren (Differenzdrucksensoren), Präzisionsmanometern, allgemeinen Manometern, Mikrodruck-Membranmanometern und anderen Druckmessgeräten.
II. Technische
1. Modell: MK-PC109
2. Druckbereich: (-0,95 bis 140) bar
3. Medium: Luft
4. Minimale Einstellstufe: 10 Pa
5. Nennmaße: 360 mm × 204 mm × 100 mm
6. Gewicht: 5 kg
7. Druckanschluss: M20*1,5 (2 Anschlüsse)
III. Struktur
1. Schubstange
2. Absperrventil
3. Feineinstellventil
4. Wegeventil
5. Druckbegrenzungsventil
6. Messverbindungsstange
1. Prüfung des Prozesses zur Erhöhung des Überdrucks
(1) Stellen Sie das Wegeventil 4 in die richtige Position.
(2) Schließen Sie das Standardinstrument und das zu prüfende Instrument an die beiden Instrumentenanschlussbuchsen 6 an.
(3) Das Druckbegrenzungsventil 5 im Uhrzeigersinn schließen.
(4) Drehen Sie das Feineinstellrad 3 entgegen dem Uhrzeigersinn bis zum äußersten rechten Ende seines Verstellbereichs.
(5) Betätigen Sie den Druckhebel 1 manuell zur Vordruckbeaufschlagung. Sobald der Druckwert den ersten Prüfpunkt erreicht, schließen Sie das Absperrventil 2 im Uhrzeigersinn.
(6) Mit dem Feineinstellrad 3 kann der Druck für die Prüfung präzise auf den ersten Prüfpunkt eingestellt werden.
(7) Nach Abschluss des ersten Prüfpunktes das Absperrventil 2 gegen den Uhrzeigersinn öffnen.
(8) Wiederholen Sie die Schritte (4) bis (6), um den Druck an den verbleibenden Messpunkten zu prüfen.
2. Prüfung des Prozesses zur Reduzierung des Überdrucks
Nach Abschluss der Druckerhöhung und falls eine Drucksenkungsprüfung erforderlich ist, drehen Sie das Feineinstell-Handrad 3 langsam gegen den Uhrzeigersinn, um die Drucksenkungskalibrierung durchzuführen.
3. Prüfung des Unterdruckabsenkungsprozesses
(1) Stellen Sie das Wegeventil 4 auf die linke Position.
(2) Schließen Sie das Standardinstrument und das zu prüfende Instrument an die beiden Instrumentenanschlussbuchsen 6 an.
(3) Das Druckbegrenzungsventil 5 im Uhrzeigersinn schließen.
(4) Drehen Sie das Feineinstellrad 3 im Uhrzeigersinn bis zum äußersten linken Ende seines Verstellbereichs.
(5) Betätigen Sie den Druckhebel 1 manuell zur Vordruckbeaufschlagung. Sobald der Druckwert den ersten Prüfpunkt erreicht, schließen Sie das Absperrventil 2 im Uhrzeigersinn.
(6) Mit dem Feineinstellrad 3 kann der Druck für die Prüfung präzise auf den ersten Prüfpunkt eingestellt werden.
(7) Nach Abschluss des ersten Prüfpunktes das Absperrventil 2 gegen den Uhrzeigersinn öffnen.
(8) Wiederholen Sie die Schritte (4) bis (6), um den Druck an den verbleibenden Messpunkten zu prüfen.
IV. Gebrauchsanweisung
1. Verwenden Sie dieses Gerät nicht bei Drücken, die den Nenndruck überschreiten.
2. Die Bedienung erfolgt ausschließlich gemäß den Betriebsanweisungen, wobei sanfte Bewegungen und übermäßige Krafteinwirkung vermieden werden.
3. Nach Gebrauch bitte alle Ausgänge verschließen und das Gerät an einem sauberen und trockenen Ort aufbewahren.
4. Nach Abschluss des Kalibrierungsvorgangs das Absperrventil 2 gegen den Uhrzeigersinn öffnen, um eine Fehlfunktion des Druckhebels 1 bei der nächsten Kalibrierung zu verhindern.
5. Durch zu starkes Herunterdrücken des Druckhebels kann die innere Dichtungsstruktur beschädigt werden.
V. WARNUNG
Alle zu prüfenden Instrumente müssen vor der Kalibrierung gereinigt werden, um interne Restverunreinigungen zu entfernen.
VII. Probleme & Lösungen
| Probleme | Gründe | Lösungen |
| Der Hebel lässt sich nicht herunterdrücken. | Das Absperrventil ist nicht geöffnet. | Vor Gebrauch das Absperrventil öffnen. |
| Schwierigkeiten beim Ausüben von Druck. | Das Druckbegrenzungsventil ist nicht fest geschlossen. | Das Druckbegrenzungsventil festziehen. |
| Instabiler Druck, übermäßig schneller Sinkflug. | (1) Der Zählerkopf ist nicht ordnungsgemäß abgedichtet oder die Dichtungsteile sind beschädigt; | (1) Den Messkopf festziehen oder die Dichtung ersetzen; |
| (2) Das Druckbegrenzungsventil ist nicht dicht geschlossen; | (2) Das Druckbegrenzungsventil festziehen; | |
| (3) Verunreinigungen in der Rohrleitung beeinträchtigen die Dichtungswirkung. | (3) Durch wiederholtes Anlegen und Ablassen von Druck werden Verunreinigungen aus der Rohrleitung gespült. |







