Prüfen Sie die Größe der Montagebohrung: Ist die Größe der Montagebohrung nicht geeignet, verschleißt das Gewinde des Sensors während der Montage leicht. Dies beeinträchtigt nicht nur die Dichtigkeit des Geräts, sondern führt auch zu Funktionsstörungen des Drucksensors und kann sogar Sicherheitsrisiken bergen. Nur passende Montagebohrungen verhindern Gewindeverschleiß. Montagebohrungen lassen sich in der Regel mit einem Montagebohrungsmessgerät prüfen und gegebenenfalls anpassen.- Halten Sie die Montagebohrungen sauber: Um den einwandfreien Betrieb der Anlage zu gewährleisten, ist es äußerst wichtig, die Montagebohrungen sauber zu halten und Verstopfungen durch Schmelze zu vermeiden. Vor der Maschinenreinigung müssen alle Drucksensoren aus dem Zylinder entfernt werden, um Beschädigungen zu vermeiden. Beim Entfernen des Sensors kann geschmolzenes Material in die Montagebohrung fließen und aushärten. Werden die Schmelzreste nicht entfernt, kann die Oberseite des Sensors beim Wiedereinbau beschädigt werden. Das Reinigungsset kann diese Schmelzreste entfernen. Wiederholtes Reinigen kann jedoch die Beschädigung der Montagebohrung am Sensor verstärken. In diesem Fall muss der Sensor in der Montagebohrung höher positioniert werden.
- Wählen Sie einen geeigneten Standort: Befindet sich der Drucksensor zu nah am Produktionsablauf, kann ungeschmolzenes Material die Sensoroberfläche beschädigen. Ist er zu weit dahinter angebracht, kann sich zwischen Sensor und Schneckenhub eine Stagnationszone aus geschmolzenem Material bilden, in der das Material zersetzt wird und das Drucksignal verfälscht wird. Liegt der Sensor zu tief im Zylinder, kann die Schnecke ihn während der Rotation berühren und beschädigen. Im Allgemeinen kann der Sensor am Zylinder vor dem Filter, vor und nach der Schmelzepumpe oder im Werkzeug platziert werden.
4. Sorgfältige Reinigung: Vor der Reinigung des Extruderzylinders mit einer Drahtbürste oder Spezialreinigern müssen alle Sensoren demontiert werden. Diese beiden Reinigungsmethoden können die Sensormembran beschädigen. Bei erhitztem Zylinder sollte der Sensor ebenfalls entfernt und seine Oberseite mit einem weichen, abriebfesten Tuch abgewischt werden. Gleichzeitig sollte die Sensoröffnung mit einem sauberen Bohrer und einer Führungshülse gereinigt werden.
5. Trocken halten: Obwohl die Schaltung des Sensors den rauen Bedingungen des Extrusionsprozesses standhält, sind die meisten Sensoren nicht absolut wasserdicht und funktionieren in feuchter Umgebung nicht einwandfrei. Daher muss sichergestellt werden, dass kein Wasser aus der Wasserkühlung des Extruderzylinders austritt, da dies den Sensor beeinträchtigt. Sollte der Sensor Wasser oder Feuchtigkeit ausgesetzt sein, ist ein besonders wasserbeständiger Sensor erforderlich.
6. Vermeiden Sie Störungen durch niedrige Temperaturen: Im Extrusionsprozess muss für Kunststoffrohstoffe eine ausreichende „Einweichzeit“ vom festen in den flüssigen Zustand gewährleistet sein. Erreicht der Extruder vor Produktionsbeginn nicht die Betriebstemperatur, werden sowohl der Sensor als auch der Extruder beschädigt. Wird der Sensor aus einem kalten Extruder entnommen, kann sich zudem Material an der Oberseite des Sensors festsetzen und die Membran beschädigen. Stellen Sie daher vor der Sensorentnahme sicher, dass die Zylindertemperatur ausreichend hoch ist und das Material im Zylinder weich ist.
7. Drucküberlastung vermeiden: Auch wenn der Drucksensor eine Überlastung von bis zu 50 % des Messbereichs aushält (das Verhältnis überschreitet den Maximalbereich), sollte das Risiko aus Gründen der Betriebssicherheit so weit wie möglich minimiert werden. Daher ist es ratsam, den Messdruck innerhalb des vom Sensor erfassten Bereichs zu wählen. Im Normalfall sollte der Messbereich des Sensors dem Zweifachen des Messdrucks entsprechen, um eine Beschädigung des Sensors auch bei extrem hohem Druck im Extruder zu verhindern.
Der Druckmessumformer muss wöchentlich und monatlich überprüft werden. Hauptzweck ist die Entfernung von Staub, die sorgfältige Prüfung der elektrischen Bauteile und die regelmäßige Kontrolle des Ausgangsstroms. Er muss durch eine starke elektrische Sicherung von äußeren Einflüssen getrennt sein.
Veröffentlichungsdatum: 10. Januar 2022